02
May
2016
0:00 AM

Studiotag 7

Studiotag 7

Auf geht´s! Endlich geht es los. Kaffee und ab. Aufbau. Erste Entscheidungen: Alles vom Amp aufnehmen oder nachher Reampen? Keine Frage, diesmal direkt. Amp, Box, Mikro und auffe Fresse. Zunächst testen wir die beiden Mesas für die Bratgitarre und bleiben beim guten alten Rectifiersound hängen. Die Mischung mit nem zweiten Sound vom Boogie MarkV lassen wir aufgrund von Phasenherausforderungen mal sein. Auch wenn es dieses mal der Mini Rectifier ist, so brät der schon ganz ordentlich auf die 4x12er. Der MarkV Combo kommt bestimmt noch für die Crunch- und Cleansounds zum Einsatz. Noch ein Tubescreamer (Ghoul Screamer) davor und ab geht der Fisch. BRETT!!!! Für die Platte passt das einfach wie Arsch auf Eimer. Sound steht, erster Song... ach ne erstmal nen Kaffee, dann erster Song. Aber dann... "Isolation" ist dann also der Auftakt. Direkt Geknüppel - findsch gut. Gar nicht so einfach das Geballer tight zu spielen. Aber nach ein wenig Warmspielen und einer Stärkung in Form eines Balisto-Energieriegels (Geil, seit der Schule nicht gegessen...) ist der erste Track im Kasten. Der wird fett. „Für was“ , so der Arbeitstitel des nächsten Songs. Hier die ersten kleinen Unstimmigkeiten mit der Bassspur vom Andy. War da der eine nicht mal vorgezogen? Passt das nun überhaupt so noch mit meinen Parts. Wie auch immer, etwas ungewohnt aber gut. Also anpassen, umdenken und einprügeln. Dieser Scheiß-6/8-Part nach der eingeschobenen Viertel… Fuck. Dann dieses immens schnelle Picking im Mittelteil… Scheiße bin ich schlecht. Und zu guter letzt wieder über Geballer in den letzten Ref. Arrggghhhh. Punkrock war einfacher! ;-) „Nimm dein Kissen mit“ (ebenfalls noch ein Arbeitstitel, hoffe ich - Dörk!?) ist dann wieder entspannter und ziemlich problemlos. Zauber ich mal eben nahezu im Fristtake komplett durch auf die Festplatte. Das tut gut! Wird außerdem ne schöne Nummer, nur der Titel… Zum Abschluss des ersten Studiotages dann unser Relikt aus der Gründungszeit. „Tief und Fest“ - was nach nem durchaus passablen Pornotitel klingt ist ne Halbballade mit fettem Moshteil am Schluss. Eins der ersten Stücke, welches wir geschrieben haben und passt nun wunderbar auf diese Platte. So schließt sich der Kreis. Klampfentechnisch auch keine große Sache, aber nen guter Song. Drin und fertig für heute. Auch nen guter Pornotitel außerdem… Als dann Sven hereinkommt, um uns dezent aus dem Studio zu komplimentieren, schaut er erstmal etwas entsetzt: „Was ist denn das hier für nen High-Gain-Zauber?“ - So muss datt, die Platte wird halt anders als die vorherige!

Lieben Gruss der Schäff



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